01/12/2022

Für Bornheim: UWG für bessere Anbindung mit dem Berghüpfer

Attraktive Angebote im ÖPNV elementar

Die Fraktion der Unabhängigen Wähler Gemeinschaft (UWG) konnte im Mobilitäts- und Verkehrsausschuss der Stadt Bornheim eine wichtige Verbesserung anstoßen. Auf Antrag der UWG-Fraktion beschloss der Verkehrsausschuss einstimmig eine Anbindung der Bus-Linie 745 an die Haltestelle der Linie 18 in Schwadorf zu prüfen.

Die Linie 745, in Bornheim auch Berghüpfer genannt, soll nach dem Willen der UWG-Fraktion zukünftig auch darüber hinaus weiter ausgebaut werden. Dazu Josef Müller, sachkundiger Bürger im Mobilitäts- und Verkehrsausschuss der Stadt Bornheim: „Die positive Reaktion auf unserem Antrag ist ein Erfolg, der uns in unserem langfristigen Konzept bestärkt, den öffentlichen Personennahverkehr in Bornheim schrittweise immer besser anzubinden und beständig attraktiver zu gestalten.“

Die Stadt, so die Forderung der UWG-Fraktion, soll den Ausbau der Linie 745 auch unabhängig von den bisherigen Nutzerzahlen vorantreiben. Denn die Fraktion sieht in Sachen Attraktivität noch viel Luft nach oben.

Ganze Ortsteile, wie die Coloniastraße in Walberberg, sind bislang gar nicht an den ÖPNV angebunden. Insbesondere für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger, sowie für Schulkinder und Jugendliche bedeutet unabhängige Mobilität jedoch ein großes Stück Lebensqualität – und entlastet Familienangehörige, die ohne ÖPNV Fahrdienste leisten müssen.

Je attraktiver die Buslinie durch einen erweiterten Streckenverlauf und höheren Takt wird, desto mehr Fahrgäste werden das Angebot nutzen. Alltagstaugliche Nahverkehrsangebote können den lästigen Individualverkehr in den engen Bornheimer Wohnstraßen reduzieren. Im besten Fall werden langfristig sogar Straßenflächen frei, die bislang als Parkraum dienen. Dafür will die UWG-Fraktion attraktive Angebote schaffen und offensichtliche Missstände, wie schlechte Anbindungen und den Mangel an Park+Ride-Möglichkeiten Schritt für Schritt beseitigen.

Ausgerechnet am Grundbedürfnis unabhängiger und funktionierender Mobilität zu sparen ist zu kurz gedacht. Frank Roitzheim, Ratsmitglied der UWG und Mitglied des Mobilitäts- und Verkehrsausschusses: „Mittel für die Mobilitätswende sind nach dem Willen der UWG-Fraktion wegen der angespannten Haushaltslage maßvoll, aber effektiv einzusetzen. Diese Gelder fließen nicht nur in das unmittelbare Wohlergehen der Bornheimer*innen und Bornheimer. Diese Gelder sind auch eine Investition in die Zukunftsfähigkeit von Bornheim. Deshalb wird sich die UWG-Fraktion in den anstehenden Haushaltsberatungen für den Ausbau der Linie 745 und weitere Verbesserungen im ÖPNV stark machen.“

Haben Sie konkrete Ideen oder möchten sich in der Gestaltung unserer Stadt mit einbringen? Melden Sie sich unter kontakt@uwg-bornheim.de