25/09/2022

UWG für Erstellung einer Überflutungskarte für Bornheim

Einbindung der Ortsvorsteher*innen in die Aufarbeitung der Hochwasserschäden begrüßenswert

Ein wichtiges Instrument für die Rekonstruktion der Starkregenereignisse vom 14.Juli 2021 soll eine Überflutungskarte werden. Diese soll als Situationsbeschreibung für das Ereignis aufgestellt werden und hat nicht das Ziel, Überschwemmungsgebiete neu zu definieren.

Im Rahmen der letzten Ortsvorsteherversammlung vom 18.1.2022 wurde mit der Verwaltung vereinbart, dass die Bürger*innen der einzelnen Ortschaften angesprochen werden, um so das „Schwarmwissen von Augenzeugen des 14.7.2021“ einzufangen, so Gottfried Düx, Ortvorsteher von Kadorf. Ebenso will man im Hinblick auf historische Straßen- bzw. Gemarkungsbezeichnungen, wie z.B. der „Kardorfer Katzentränke“ ein Augenmerk darauf lenken und Erfahrungen aus der Bürgerschaft berücksichtigen.

Die gesammelten Informationen können mit Unterstützung der Ortsvorsteher*innen und in Abstimmung mit dem Stadtbetrieb an das von der Stadt eingebundene Sachverständigenbüro weitergeleitet werden.

Zweck dieser Aktion ist es, sowohl die Ereignisse des 14.7.2021 zu erfassen, aber auch einen historischen Bezug zu bisher nicht erfassten Gefahrenstellen herzustellen. Auch bei der Nachbargemeinde Swisttal (Download) wurde erst kürzlich eine solche Karten aufgelegt und findet in der weiteren Schadensanalyse Eingang (siehe auch ga.de).

Möchten sich in der Gestaltung unserer Stadt mit einbringen? Melden Sie sich unter kontakt@uwg-bornheim.de