Der Ausschuss für Stadtentwicklung hat in seiner heutigen Sitzung dem Rat der Stadt Bornheim die Gründung einer Stadtentwicklungsgesellschaft empfohlen. Diese Entscheidung fußt auf einem gemeinsamen Antrag von CDU, UWG und FDP. „Mit der Gründung einer Stadtentwicklungsgesellschaft möchten wir die Einflussnahme auf  die Gestaltung und den Charakter der Stadtentwicklung erhöhen. Gegenüber einer Verwaltung kann eine kommunale Gesellschaft mit größerer Flexibilität handeln. Die Ausrichtung der Infrastruktur in Einklang mit der Wohnbebauung zu bekommen, wird einfacher gelingen“, fasst Petra Heller, die CDU-Fraktionsvorsitzende und erste stellvertretende Bürgermeisterin, die wichtigsten Gründe für die kommende Entwicklungsgesellschaft zusammen. Der UWG-Fraktionsvorsitzende Hans-Gerd Feldenkirchen erläutert den Arbeitsauftrag der neuen Gesellschaft: „Die Gründung wird mit eindeutigen Vorgaben verknüpft sein. Sie wird eigenständig von der Wirtschafts­förderungs­gesellschaft Bornheim agieren und sich ausschließlich auf die Beschaffung und das Management von Grundstücken für die Wohnbebauung in der Stadt Bornheim konzentrieren.“ Zu den Aufgaben werden auch die planerische und technische Aufbereitung von Grundstücken bis zum Baugrundstück zählen. „Mit einer spezialisierten Entwicklungsgesellschaft ist die Stadt zukünftig in der Lage, Bebauungspläne nicht nur durch Investoren entwickeln zu lassen, sondern auch der An- und Verkauf an einzelne Bauherren oder der Tausch von Grundstücken wird einfacher möglich. So werden wir besser als bisher sicherstellen können, dass neue Wohngebiete mehr bauliche Vielfalt bieten“, ist Petra Heller, die als Spitzenkandidatin der CDU im September in der Kommunalwahl antritt, von dem nun eingeschlagenen Kurs überzeugt. Auch die FDP betrachtet die heutige Entscheidung als Meilenstein für die Stadt Bornheim: „Auch wir streben über die Entwicklungsgesellschaft einen besseren Mix aus Bauvorhaben von Großinvestoren und weiteren Eigentümerstrukturen  an, damit Bornheim auch in Zukunft für alle lebenswert ist. Außerdem ist es der neuen Gesellschaft möglich, Gewinne zu erzielen. Wir Liberalen werden besonders darauf achten, dass diese Gewinne dem Haushalt der Stadt wieder zufließen werden. Für uns ist ein ausgeglichener Haushalt in Bornheim oberstes Gebot“, beschreibt Jörn Freynick die Gründe der FDP, für die kommende, neue Stadtentwicklungsgesellschaft zu stimmen. 

CDU, UWG und FDP begrüßen Beschluss zur Gründung einer Stadtentwicklungsgesellschaft
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